Blues Night platzte aus den Nähten



Das schreibt die Presse: Südwest Presse, Dienstag, 03. Januar 2012

"John and Blues-Friends" zogen rund 300 Besucher in das Kinzighaus

Von Monika Schwarz

Mehr als doppelt so viele Fans wie im Vorjahr strömten am Freitag zu "John and Blues-Friends" ins Kinzighaus. Nur spontane Umbaumaßnahmen - der Getränkeausschank wurde kurzerhand nach draußen verlegt - schafften genügend Platz für die fast 300 Besucher an diesem Abend.

Loßburg. Mit einem solchen Ansturm hatte im Vorfeld niemand gerechnet. Sponatnes Handeln war deshalb am Freitag beim inzwischen 4. Konzert von "John and Blues-Friends" im Kinzighaus gefragt.


Gekommen waren Bluesfreunde aus dem ganzen Kreis. Unter ihnen auch der in Loßburg beheimatete Landrat Klaus Michael Rückert mit seiner Familie. Bereits zum 2. Mal hatten der Förderverein Lossburger Bäder und die Lossburg Information eingeladen. Aufgrund des großen Ansturmes starteten "John" alias Hardy John und seine "Friends" - Didi Riedel an den Drums, Peter Borcz an der Rhythmusgitarre, Claude Borcz an der Sologitarre und Peppi Pitta am Bass - zwar mit leichter Verspätung, aber mit der gewohnten Power. Und die Zog sich dann auch durch den ganzen Abend. Besonders bei Hardy John, der auch nach Stunden noch den Blues kraftvoll singt oder der in Südstaatenmanier die Bluesharp bedient. Noten oder Textvorlagen scheint er dabei nicht zu benötigen.


Zelebriert wurde die ganze Bandbreite bekannter und weniger bekannter Blues-. Boogie- und Swingklassiker von Muddy Waters (Hoochie Coochie Man) über Jimmy Roggers (Walking by myself) und J.J. Cale (Call me the Breece) bis hin zu Otis Rush (So many Roads), den Blues Brothers (Sweet Home Chicago) und B.B. King (Rock me Baby). Auch Eric Clapton wurde seines Welthits "Before you accuse me" oder "Living on tulsa time" gewürdigt. Nicht fehlen durfte am Ende natürlich das legendäre "Route 66".

Die Fans die stehend, auf Stühlen, von der Empore oder gar auf den eigens herbeigeschafften, alten Ledersofas das Konzert verfolgten, schnippten, wippten und klatschten. In Johns Gesicht spiegelte sich bisweilen die ganze Bandbreite der Musik. Ein gelungener Kontrast zum obercoolen Claude Borcz, der mit Bart, Hut und Lässigkeit bestach.

Was die seit etwa acht Jahren in dieser Formation spielende Band auszeichnet, das ist der stets eigene Touch, den die Fünf den Songs verleihen. Gespielt werden aber auch eigene Stücke. "Phänomenal, besser kann man ein Jahr eigentlich nicht abschließen" kommentierte am Ende der Fördervereinsvorsitzende Michael Zink begeistert. Übrigens sorgte noch eine professionelle Multi-Media Show mit Sound-Dimensionen und Computeranimationen aus der Ton- und Bildschmiede von Uli Scheckenhofer am Ende für ein visuelles und akustisches Erlebnis der Sonderklasse.

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