Förderverein Lossburger Bäder

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Fünf Musiker zeigen sich in Hochform PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 05. Januar 2012 um 07:14 Uhr

Das schreibt die Presse: Schwarzwälder-Bote, vom 01.01.2012

Von Dirk Frütel
Loßburg. Nach klassischen Konzerten und besinnlicher Weihnachtszeit erlebten die über 250 Gäste, die ins Kinzighaus Loßburg zu dem Auftritt der Band John and Blues-Friends kamen, ein musikalisches Kontrastprogramm.Eine Blues-Night mit hausgemachtem, sattem Sound riss die Zuhörer aller Altersklassen bereits beim ersten Titel regelrecht von den Stühlen. Da wurde mitgeklatscht, getanzt und gesungen. Auch nicht eingefleischte Blues-Liebhaber konnten dabei die Füße nicht stillhalten. Die Loßburg Information und der Förderverein Loßburger Bäder hatten zu dieser Veranstaltung eingeladen. Der Erlös der Bewirtung kommt dem Erhalt der Loßburger Bäder zugute.


"John and Blues-Friends" ist eine fünfköpfige Band, die sich dem weißen und schwarzen Blues der 1930er- und vor allem der 1960er- und 1970er- Jahre verschrieben hat. Bei Stücken wie "Before You Accuse Me" von Eric Clapton oder "Walking By My Self" von Jimmy Rogers konnten Kenner des Blues sehr wohl heraushören, dass diese Band die Titel nicht einfach nachspielt, sondern mit eigenem Leben füllt. Den charismatischen Musikern – den Brüdern Peter und Claude Borcz, Peppi Pitta, Didi Riedel und Hardy John – merkte man die Freude und die Inbrunst an, mit der sie ihre Kunst ausüben, und es sprang sofort der gewisse Funke zum Publikum über.

Bildprojektionenschaffen eine besondere Atmosphäre
Die gesamte Blues-Session wurde im Hintergrund von Bildprojektionen begleitet, für die Ulrich Scheckenhofer verantwortlich zeichnete. Die Großbilder zeigten altertümliche Abbruchhäuser, Gewölbe, die an Kathedralen erinnerten, oder Gärten mit nostalgischem Charme. Zusammen mit dem Blues wurde dadurch eine besondere Atmosphäre geschaffen. Da fehlte eigentlich nur noch die rauch- und whiskygeschwängerte Luft. Titel wie "Route 66" von den Rolling Stones und "Sweet Home Chicago" von den Blues Brothers brachten den Saal zum Toben. Zugabe um Zugabe wurde erklatscht. Dabei begeisterten die fünf Vollblutmusiker unter anderem mit der Eigenkomposition "Boogie Woogie". Um den Abend entspannt zu beenden, stellte Ulrich Scheckenhofer eine Multimedia-Show der besonderen Art vor. Eine Rückprojektion auf 20 Quadratmetern Leinwand zeigte eine instrumentale Erlebniswelt, in der Kugeln von einem Musikinstrument zum nächsten sprangen und dabei die dazugehörigen Töne eingespielt wurden.

Rundumbeschallungim Saal aus60 Lautsprechern
Mobiles bewegten sich durch unendliche Weiten, und ein virtuelles Orchester ohne Musiker spielte einzigartige Rhythmen. 60 Lautsprecher waren im Raum verteilt, so dass eine komplette Rundumbeschallung ermöglicht wurde. Man hatte den Eindruck, inmitten dieses ganzen Spektakels zu schweben.
 

 

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